Untersuchungsgebiet - Ausschnitt

Untersuchungsgebiet

Die Untersuchungen finden seit 1996 in Hessen (Main-Taunus-Kreis), 20 km nordwestlich von Frankfurt am Main statt. Das ca. 80 kmē große Untersuchungsgebiet ist stark zersiedelt (ca. 25% Siedlungsfläche) und beinhaltet im südlichen Teil große Acker- und Grünlandflächen (ca. 30%). Der Streuobstanteil ist mit ca. 15% ausgesprochen hoch. Außerdem finden sich Laub-, Laubmisch- und Nadelwälder zu etwa 30% im Untersuchungsgebiet.

Schwanzfedern mit Minisender

Radiotelemetrie

Diese Untersuchung basiert auf Freilandbeobachtungen von Kleinspechten. Um eine systematische Untersuchung des Verhaltens im Lebensraum durchführen zu können, werden die Vögel mit 1,2 g leichten Miniatursendern versehen. Diese Sender ermöglichen es, neun Wochen lang die unauffälligen Kleinspechte jederzeit aufzuspüren und kontinuierlich zu verfolgen. Bislang konnten 26 Kleinspechte mit Sendern versehen werden.

Kleinspechtmännchen mit Farbringen

 

Beringung

Beim ersten Fang werden die Kleinspechte individuell markiert. Sie erhalten einen Aluring der Vogelwarte Helgoland sowie eine Farbringkombination aus zwei Plastikringen am anderen Bein. Genauso werden auch die Jungvögel beringt. Bisher wurden 80 Kleinspechte markiert.